Wenn man das Jahr 2025 aus Sicht unseres Vereins in einem Wort zusammenfassen müsste, dann wäre es wahrscheinlich Beständigkeit.
Während 2024 noch von vielen Herausforderungen und Hürden, großen Aufgaben und Projekten geprägt war, trägt in 2025 vieles Früchte, worauf wir als Verein schon länger hinarbeiten. Schon der Blick in den Hafen zeigt eine große Veränderung: Anfang des Jahres wurde mit vereinten Kräften die neue Schwimmplattform für unsere Motorboote zusammengesetzt und in Betrieb genommen. Zeitgleich wurde das zweite neue Schlauchboot angeliefert, das unsere Flotte weiter verjüngt. Für unsere Trainer, aber auch für die Sicherungsbootfahrer während unserer Regatten stellt diese Konstruktion eine erhebliche Arbeitserleichterung dar und hat sich in der Praxis bewährt. Ein Dank gilt allen Machern, die recherchiert, geplant, geprüft, Förderanträge geschrieben und nicht zuletzt die Arbeiten umgesetzt haben.
Auch in diesem Jahr konnten wir wieder sportliche Höhepunkte ausrichten, wie zu Beginn des Jahres den Athletiktest des Verbands Brandenburgischer Segler (VBS) in Zossen, der seit einigen Jahren unter unserer sportlicher und rechnerischer Leitung steht. Unsere Scharmützelseewoche konnte internationale Beteiligung verzeichnen. Die polnischen Sportfreunde wurden von uns herzlich empfangen und fühlten sich sehr wohl, wie ein Bericht auf ihrer Klassenvereinigungswebseite verrät. Wir freuen uns, die Sportfreunde auch in 2026 wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Außerdem wurden mit der Langstreckenregatta und Vereinsmeisterschaft zwei Yardstickregatten für unser Revier ausgetragen. Leider mussten mangels Rückmeldungen mit dem Werlcup und dem Yesterdaycup auch zwei Regatten abgesagt werden. Unser Sportwart hat daraufhin die Konzepte überarbeitet und einige Veränderungen für 2026 vorgesehen – wir bleiben gespannt und hoffen an diesen Stellen auf bessere Beteiligung.
Bei unserer Jugend läuft es unentwegt. Die alten Hasen gehen über zum Seniorensport, andere steigen um und wieder andere beginnen neu. Toll, dass unsere Jugendgruppe einfach funktioniert. Unser Wassertraining führen wir an zwei bis drei Tagen pro Woche durch – in Winter machen wir zwei Durchgänge in der Sporthalle. Wir danken allen Trainern und Eltern für ihr Engagement.
Der SSVaW wird weiterhin als moderner, gastfreundlicher und zukunftsorientierter Segelverein wahrgenommen. Wir freuen uns über die vielen Aufnahmeanträge im Jugend- und Seniorenbereich und verstehen diese Nachfrage als Bestätigung unserer unermüdlichen Arbeit, die wir in die Unterbreitung eines attraktiven Angebots für Segelbegeisterte, Interessierte und Freunde stecken. Dankbar sind wir für die vielen unterschiedlichen Fähigkeiten und Talente, die unsere Mitglieder in den Verein einbringen. So ist es möglich, dass wir viele unserer Herausforderungen aus eigener Kraft meistern. In der Folge müssen wir weniger Leistungen extern einkaufen und können unsere finanziellen Mittel anderweitig einsetzen. Gleichzeitig verspüren wir eine große Leidenschaft bei allem, was wir tun und erreichen.
Wir haben aber auch verstanden, dass nicht jedes neue Mitglied als erfahrener Seemann/-frau zu uns kommt. Kein Meister fällt schließlich vom Himmel. Um Wissensaustausch in einem vertrauten Rahmen zu gewährleisten, haben wir erstmals in 2025 das Erwachsenentraining im Rahmen des Seminartags ins Leben gerufen. Die Nachfrage war groß und wir werden eine Wiederholung für 2026 einplanen. Das Eventteam plant und unterstützt uns und sorgt für ein ansprechendes Rahmenprogramm bei unseren Veranstaltungen. Damit fördern wir das Beisammensein und den Austausch untereinander.
Unsere Erfolgsgeschichte werden wir auch im neuen Jahr fortsetzen. Unser Verein beziehungsweise seine Vorgänger bestehen nun seit 75 Jahren – und das werden wir im Rahmen unserer Langstreckenregatta mit unseren Mitgliedern, Freunden und Gästen feiern. Wir freuen uns und sind gespannt auf die Zukunft.

