Fiete bei viel Wind
Kontinuierliche Trainingsarbeit, fleißige Regattatätigkeit aber auch Verzicht auf persönliche Annehmlichkeiten und Familientermine bestimmen seit gut 10 Jahren das seglerische Leben von Fiete. Nun wollte er sich einen seiner ganz großen Träume erfüllen. Bei seiner letzten Regatta in der Bootsklasse Laser Radial wollte er sich vor Travemünde den Deutschen Jugendmeister ersegeln. Leider ging für ihn dieser Traum nicht in Erfüllung. Dabei sah es in diesem Jahr gar nicht schlecht aus, die seglerischen Leistungen stimmten. Nachdem er noch im vergangenen Jahr, bei dieser Meisterschaft, den 5. Platz belegen konnte ersegelte er sich im Mai auf der Müritz den 4. Platz bei der Ostdeutschen Distriktmeisterschaft. Die Qualifikationsregatten zur IDJM wurden mit guten Ergebnissen absolviert und selbst bei der Kieler Woche lag er unter den Top 50 Seglern und zählt damit in den Deutschland zu den Top Ten in dieser Bootsklasse.
Allerdings stand nicht nur das Segeln auf dem Laser Radial auf dem Plan.
Sein Wechsel zum Laser Standard der nun nach dem Ende dieser Saison endgültig vollzogen wird wurde unteranderem mit einem 35. Platz beim Europa Cup vor Warnemünde honoriert.
Nun nochmal Radial Deutsche Jugendmeisterschaft. Während wir unter der großen Hitze stöhnen hatte die stabile Hochdruckwetterlage der vergangenen Tage für Fiete eine gravierende Schattenseite, Flaute und Leichtwind. Obwohl alle 12 ausgeschriebenen Wettfahrten gesegelt werden konnten gab es immer wieder Startverschiebungen, Neustarts, lange Wartezeiten und viele Einschränkungen die er eigentlich nicht braucht. Unter diesen Leichtwindbedingungen seine Leistungen abzurufen gelang Fiete nicht immer, zumal alle anderen der 83 Starter auch Segeln können. Trotz vier Wettfahrtergebnissen unter den Top ten waren die Ergebnisse doch zu unbeständig so das es leider nur zum 19. Platz gereicht hat. Da ist es dann auch kein Trost
als Zweitbester Brandenburger und Bester da einziger Scharmützelseesegler nach Hause zu fahren.